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Biolandhof Meyer-Toms
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Kultur auf dem Hof: Benedikt Vermeer präsentiert Ringelnatz am Samstag, 20.08.

4/8/2022

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Gespräch mit Ann-Sophie Wiek über Energiewende und Landwirtschaft

4/8/2022

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Bei bestem Wetter trafen sich lokale Politiker und interessierte Gäste mit der Direktkandidatin für die Grünen für die Landtagswahl 2022 am Donnerstag zu einem Austausch auf unserem Hof.

Ann-Sophie Wiek zeigte Interesse am Hofladen und an der Landwirtschaft. Sie wollte zunächst einmal wissen, was die stärksten Herausforderungen für die Landwirtschaft zurzeit eigentlich sind. Für Hermann Meyer-Toms leicht zu beantworten: der Wassermangel. In der sich anschließenden Diskussion wurde in der Runde über Möglichkeiten gesprochen, den schnellen Regenabfluss zu mindern und mehr Wasser pflanzenverfügbar in der Fläche zu halten.  Darüber hinaus gilt es aus Gründen des Klimaschutzes, moorige und anmoorige Flächen in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen zu vernässen und idealerweise als Dauergrünland zu nutzen. Ewald Fiedler konnte Zahlen vorlegen, nach denen die zerstörten Moore zu 40 % an den CO2 Emissionen der Landwirtschaft beteiligt sind.

Durch die Vernässung von Flächen, werden Landwirte jedoch in der Nutzung ihrer Flächen stark eingeschränkt, erläuterte Hermann Meyer-Toms. Ausgleichszahlungen alleine können nicht kompensieren, falls die Tierhaltung eingestellt werden muss, weil die Flächen zur Futterproduktion fehlen. Genehmigungen zum Bau großer Flächensolaranlagen, durch die monatliche Einkünfte erzielt werden können, wären eine Möglichkeit, den Landwirten die Entscheidung zur Umstellung zu erleichtern.

Zu diesem Thema, wie auch zum Thema Windenergie, sind also auch immer die Auswirkungen zu bedenken, die Menschen und Betriebe betreffen. Etwas kontrovers wurde diskutiert, ob in der Samtgemeinde genug für Windenergie getan würde. Ulf Schmidt vertrat die Meinung, dass es dringend konsensfähige Kriterien für die Errichtung Windenergieanlagen braucht, um die Verfahren zu verkürzen. Sollen es denn mehr Anweisungen „von oben“ sein, oder soll mehr Entscheidungsgewalt in die Kommunen verlagert werden? Ein wesentlicher Aspekt für Ann-Sophie Wiek ist, dass Anweisungen natürlich auch umsetzbar sein müssten, sowohl bezüglich der Akzeptanz als auch finanziell.

Immer mehr kristallisierte sich heraus, dass Projekte aus „Bürgerhand“, wie es sie in der Samtgemeinde schon gibt, die größte Chance auf breite Zustimmung und Unterstützung haben. Wenn nicht die großen Investoren die Wertschöpfung abbekommen, sondern die betroffenen Bürger, wird sich die Akzeptanz für Neubauten erhöhen, führte Ewald Fiedler aus und nannte das Model Coesfeld als Beispiel. Er ist überzeugt, dass es auch in dieser Region viele Menschen gibt, die bereit sind, sich zu engagieren, wenn die richtigen Signale gesetzt werden. Sein Appell an die Landesregierung: neue Programme aufzulegen, ähnlich „Agenda 21“, die Bürgerprojekte möglich machen und unterstützen.

Einige Gäste hatten gehofft, konkrete Tipps zu bekommen, wie sie jetzt einen Beitrag leisten können zur Produktion alternativer Energie und zum Umdenken in der Gesellschaft. Anke Jachens aus Martfeld möchte gerne eine Balkon-Solaranlage installieren, bekommt aber weder Material noch einen Installateur für den Anschluss der Anlage.

Auch hier waren sich alle schnell einig: es ist ein großes Problem, dass zu wenig hochwertige Produkte auf dem Markt sind und die Handwerksbetriebe ausgelastet sind. Die Landtagskandidatin berichtete vom Besuch einer Ausbildungsmesse, auf der auch Betriebe, die Solarpaneele produzieren und Installationsbetriebe händeringend nach Auszubildenden gesucht hätten. Sollten nicht Nachbarschaftshilfeprojekte hier eine Lücke füllen, schlug Ewald Fiedler vor? Seine Photovoltaikanlage wurde auf diese Weise installiert und im Anschluss vom Fachbetrieb abgenommen und angeschlossen.

Überhaupt müsste es viel einfacher werden, an Material und Kenntnisse über Installation und Betrieb zu kommen. Das gilt auch für Fördergelder. Die Hürden müssen deutlich niedriger sein, damit mehr Menschen einfachen Zugang haben und ein kleines Projekt, wie eine Balkon-Solaranlage, umsetzen können, findet Hermann Meyer-Toms. Aber geht es bei diesen privaten Aktionen nicht nur um die Beruhigung des schlechten Gewissens, fragt Peter Hühne und wird wohlmöglich nur Elektroschrott produziert? Nein, meint Ewald Fiedler, es geht darum etwas gegen das Ohnmachtsgefühl zu tun. Jeder Einzelne kann tätig werden und so das eigene Bewusstsein und das seiner Umgebung verändern. Einen hydraulischen Abgleich für die Heizung durchzuführen oder Wände besser zu isolieren, Einsparungen beim Wasser- und Heizungsverbrauch sind Möglichkeiten, die uns allen offenstehen.

Doch auf jeden Fall sollte die Politik mit gutem Beispiel vorangehen. Auf Samtgemeindeebene sollten alle Dächer auf ihre solare Eignung überprüft und bei Bedarf genutzt werde, schlägt Bernd Schneider vor. Daneben gibt es weitere Ansätze, wie die Biogasanlagen in der Samtgemeinde noch besser auszunutzen. Hier wird beispielsweise häufig Abwärme nur für die Holztrocknung und nicht zum Heizen von Wohnungen genutzt.

Zum Abschied gab es ermunternde Worte für Ann-Sophie Wiek, sich nicht unterkriegen zu lassen, sondern die bestehenden Möglichkeiten zu nutzen und weiter auszubauen. Wir hoffen, dass der Kontakt weiter bestehen bleibt und noch weitere Gespräche folgen werden. 
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Energie aus Sonne + Wind: öffentliches Gespräch mit Ann-Sophie Wiek am 28. Juli um 15 Uhr

20/7/2022

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Ann-Sophie Wiek ist Direktkandidatin für die Landtagswahl 2022 und seit 2018 Mitglied bei den Grünen. Auf ihrer Internetseite schreibt sie: 

"Die Weichen für eine klimafreundliche, soziale und gerechte Welt werden heute gestellt und deshalb stelle ich mich zur Wahl."

Wir haben Ann-Sophie eingeladen, um mit ihr über Biolandwirtschaft sowie Wind- und Solarenergie zu sprechen und freuen uns auf einen regen Austausch mit der jungen Politikerin und vielen Besuchern. Kommt gerne vorbei! Ruft bitte vorher kurz an, damit wir wissen, wie viele Stühle wir aufstellen und wie viele Getränke wir bereitstellen sollten (Tel. 04258 241). 

Wir sehen uns am Donnerstag, 28.7. um 15 Uhr! 

Ann-Sophie Wiek
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Rezepte - unsere Sommerserie

15/7/2022

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Während der Sommerferien gibt es immer zum Wochenende ein neues Rezept bei uns zum Ausdrucken auf dieser Seite, als Flyer im Hofladen oder zum Nachlesen auf Instagram und Facebook. Alle Zutaten gibt es im Laden, das Gemüse frisch vom Feld oder aus dem Folientunnel. Heutiges Rezept: Ratatouille 

Genießt das Wochenende! 

zu den Rezepten
zu Instagram
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Sommergemüse - vom Feld auf den Tisch

29/6/2022

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Es ist Sommer auf dem Biolandhof und die ersten Gemüse sind reif und kommen vom Feld und dem Folientunnel direkt in den Hofladen! 

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Hoffest am Muttertag

9/5/2022

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Schöner hätte es nicht sein können! Es hat einfach alles gestimmt: die Aussteller mit ihrem Kunsthandwerk, den veganen und fair gehandelten Produkten sowie Honig und mehr haben den Hof wunderbar bunt verschönt, die Sonne hat den ganzen Tag vom blauen Himmel gestrahlt, die Besucher*innen kamen reichlich und gut gelaunt und die Treckerfahrten über die Felder waren heiß begehrt. Um kurz nach 18 Uhr, dem offiziellen Ende des Hoffests, habe ich die letzten beiden Kuchenstücke und einen Cappuccino an einen späten Gast herausgegeben. Wir haben viele Pflänzchen verkauft und in manchem Garten wird es bald reiche Ernte geben. 

Hier gibt es ein paar Fotos vom Hoffest, auf Facebook und Instagram gibt's noch mehr davon. Und das nächste Hoffest ist für den 2. Oktober 2022 geplant. Save the date!  
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Hoffest geplant: 8. Mai ab 11 Uhr

1/4/2022

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Viele warten ungeduldig darauf, dass der Hof endlich wieder mit Ausstellern belebt und von Düften nach Bratwurst und Gemüsepfanne durchzogen wird. Am 8. Mai von 11 bis 18 Uhr ist es soweit! Wir wollen ein Hoffest organisieren, um den Frühling zu feiern und in guter Stimmung zusammenzukommen. Natürlich gibt es Kaffee und Kuchen und vieles mehr. Wir halten euch hier und in den sozialen Medien auf dem Laufenden. 
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